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Rechtsanwalt & Fachanwalt für Umgangsrecht in Münster

Umgangsrecht – Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht in Münster

Durch eine Scheidung oder Trennung verändert sich nicht nur das Leben des Ex-Paares in vielerlei Hinsicht, sondern auch der Alltag der Kinder ist verschiedenen Veränderungen unterworfen. Sie leben nicht mehr mit beiden Eltern zusammen und manchmal beinhaltet die Trennung der Eltern sogar einen Umzug und damit auch ein neues persönliches Lebensumfeld. Dadurch sehen die Kinder vielleicht liebgewonnene Freunde oder Verwandte seltener und haben unter Umständen den zeitweisen Verlust wichtiger Bezugspersonen zu beklagen.

Bei allen Angelegenheiten rund um das Thema Umgangsrecht lohnt sich der Gang zu einem Rechtsanwalt bzw. einem Fachanwalt für Familienrecht auf lange Sicht. Denn Ihr Rechtsanwalt kann Sie nicht nur bei der Durchsetzung Ihres Umgangsrechts unterstützen, sondern Ihr Rechtsanwalt wird Sie auch darüber informieren, auf welche Weise Sie erreichen können, dass Ihrem Ex-Partner das Umgangsrecht verweigert wird, sollten Indikatoren für solch ein Vorgehen gegeben sein.

Was heißt Umgangsrecht?

Der Begriff Umgangsrecht beschreibt das Recht eines minderjährigen Kindes, regelmäßigen Kontakt zu seinen Eltern sowie anderen ihm nahestehenden Personen pflegen zu dürfen. Daneben spricht man auch bei dem Anspruch der Eltern darauf, die eigenen Kinder regelmäßig sehen zu dürfen, von Umgangsrecht. Wie Ihr Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Familienrecht Ihnen darlegen wird, handelt es sich beim Umgangsrecht also um ein rechtliches Instrument, durch welches die Bindung zwischen Kindern und ihren Eltern oder auch weiteren Bezugspersonen auch nach einer Trennung oder Scheidung aufrecht erhalten bleiben soll.

Denn in der Regel wird sich der regelmäßige Umgang von Eltern und ihren Kindern positiv auf die Entwicklung letzterer auswirken und ist somit dem Kindeswohl dienlich.

Zudem ermöglicht es das Umgangsrecht beiden Eltern, aktiv am Leben ihrer Kinder teilhaben zu können. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie bei Ihrem Rechtsanwalt für Familienrecht!

Was bedeutet Umgang mit anderen Bezugspersonen?

Eine wichtige Information, die Ihnen von Ihrem Rechtsanwalt mitgeteilt werden kann ist außerdem, dass nicht nur den Elternteilen, sondern auch Großeltern, Geschwistern oder anderen nahen Bezugspersonen ein Recht auf Umgang zugestanden wird. Wie dieser Umgang ganz konkret aussehen könnte, kann Ihr Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Familienrecht der Kanzlei JGG Rechtsanwälte aus Münster Ihnen in einem persönlichen Gespräch erläutern.
Voraussetzung dafür, dass ein Umgangsrecht zwischen Kindern und engen Bezugspersonen bejaht wird ist, dass zum einen eine enge Bindung zwischen dem Kind und dem Verwandten besteht und dass ein regelmäßiger Kontakt zwischen Verwandten und Kind dem Kindeswohl zugute kommt.

Welche Umgangsmodelle gibt es?

In Deutschland werden drei verschiedene Umgangsmodelle voneinander unterschieden, von denen allerdings ein Modell bislang nur wenig verbreitet ist. Grundsätzlich gibt es das Residenzmodell, das Wechselmodell sowie das Nestmodell.

Ihr Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Familienrecht wird Ihnen erläutern, dass das in Deutschland verbreitetste Umgangsmodell das sogenannte Residenzmodell ist. Bei diesem klassischen Umgangsmodell leben die Kinder nach der Trennung oder Scheidung der Eltern im Haushalt eines der Elternteile und verbringen regelmäßig mit dem anderen Elternteil Zeit. Dieser regelmäßige Kontakt mit dem anderen Elternteil findet zumeist an den Wochenenden oder in den Ferien statt.

Als Alternative zum Umgangsmodell kann Ihnen Ihr Rechtsanwalt für Umgangsrecht aus Münster das sogenannte Wechselmodell vorstellen. Bei diesem Umgangsmodell lebt das Kind nach der Trennung der Eltern abwechselnd und jeweils für einen bestimmten Zeitraum bei beiden Elternteilen. Das bedeutet in praktischer Hinsicht, dass das Kind in den Wohnungen beider Eltern ein Kinderzimmer hat und je eine oder zwei Wochen bei diesen wohnt.
Idealerweise leben die Eltern bei diesem Umgangsmodell nicht weit entfernt voneinander, damit Eltern und Kind keine langen Schul- oder Pendelwege auf sich nehmen müssen und das Kind feste Freundschaften in seinem Umfeld aufbauen kann.

Ob für Sie und Ihren Ex-Partner das Wechselmodell in Betracht kommt, können Sie zusammen mit Ihrem Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Umgangsrecht der Kanzlei JGG Rechtsanwälte persönlich besprechen.

Als drittes Umgangsmodell ist noch das Nestmodell zu nennen. Dieses Umgangsmodell wird eher seltener gewählt, da es eine enge räumliche Nähe zwischen den beiden Elternteilen erfordert. Die Kinder leben beim Nestmodell stets in der gleichen Wohnung bzw. im gleichen Haus, dem sogenannten „Nest“. Innerhalb dieses Nests werden die Kinder abwechselnd von beiden Elternteilen betreut und leben während dieser Zeit mit diesen in der Wohnung. Das bedeutet, die Elternteile „teilen“ sich eine Wohnung, leben aber nicht zeitgleich in dieser. Während der eine Elternteil die Kinder im „Nest“ betreut, lebt der andere Elternteil in einer anderen Wohnung.

Aber gerade, wenn bereits neue Partner im Spiel sind, kann dieses Umgangsmodell für die Eltern sehr anstrengend sein. Zudem funktioniert das Nestmodell nur, wenn die Elternteile nach wie vor eine kommunikative und freundschaftliche Beziehung zueinander pflegen. Gerne erläutert Ihnen Ihr Rechtsanwalt für f die Vor- und Nachteile der verschiedenen Umgangsmodelle noch einmal persönlich.

Wann kann das Umgangsrecht verweigert werden?

Auch zu dieser Frage kann Ihr Rechtsanwalt bzw. Ihr Fachanwalt für Familienrecht Ihnen genaueres sagen. Grundsätzlich kann einem Elternteil das Umgangsrecht nur dann komplett verweigert werden, wenn das Kindeswohl durch diesen Umgang gefährdet wäre. In Betracht kommt solch eine Umgangsrechtverweigerung beispielsweise bei gewalttätigem Verhalten des betreffenden Elternteils oder einer Alkohol- bzw. Drogenabhängigkeit. Auch eine psychische Erkrankung oder die Gefahr einer Kindesentführung könnten eine Umgangsrecht Verweigerung begründen.

Ob das Umgangsrecht aber tatsächlich gerichtlich komplett untersagt wird, hängt stets vom Einzelfall ab. Daher sollten Sie sich umgehend an einen Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Umgangsrecht wenden, sollte dieses Thema im Raum stehen. Ihr Rechtsanwalt kann Sie dabei unterstützen, solch eine Umgangsrecht Verweigerung zu verhindern oder eine solche gegenüber Ihrem Ex-Partner durchzusetzen.

Wer entscheidet über das Umgangsrecht?

Ihr Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Familienrecht wird Ihnen erläutern, dass zunächst Sie und Ihr Ex-Partner dafür verantwortlich sind, einvernehmliche Umgangsrecht-Vereinbarungen zu treffen. Selbstverständlich können Sie sich dabei auch von einem Rechtsanwalt unterstützen lassen. Sind Sie und Ihr Ex-Partner nicht dazu in der Lage, eine einvernehmliche Einigung zu erzielen, dann kann das zuständige Familiengericht eine solche für Sie aussprechen. Ihr Rechtsanwalt kann Ihnen dabei helfen, einen ordnungsgemäßen Antrag auf eine gerichtliche Entscheidung beim Familiengericht zu stellen.

Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht helfen wir Ihnen bzgl. Umgangsrecht weiter!

Sie streiten sich mit Ihrem Ex-Partner darüber, wie das Umgangsrecht ausgestaltet werden sollte? Sie sind der Meinung, dass der Umgang mit dem anderen Elternteil Ihrem Kind nicht guttut? Dann sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Familienrecht einschalten, der Sie bei der Lösung dieser Probleme unterstützt. Ihr Rechtsanwalt kann Sie sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich bundesweit vertreten und begleitet Sie durch alle Phasen des Umgangsverfahrens.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei Ihrem Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Umgangsrecht der Kanzlei JGG Rechtsanwälte.

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